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Soziale Förderstätten e. V.
Fröbelweg 2
36179 Bebra
Telefon: 06622 409-0
Fax: 06622 409-555
E-Mail

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Werkstattrat

Der Werkstattrat vertritt die Interessen der Beschäftigten der Werkstätten für behinderte Menschen und ermöglicht ihnen damit, aktiv an Entscheidungen in ihrem Arbeitsbereich teilzuhaben. In regelmäßigen Treffen mit der Geschäfts- und Werkstattleitung besprechen und verhandeln die gewählten Vertreter Fragen, Anregungen und Beschwerden der WerkstattmitarbeiterInnen. Dieser regelmäßige Austausch führt zu mehr Verständnis und einem stärkeren Zusammenhalt der Mitarbeiter.

Alle vier Jahre werden in jeder Werkstatt die Mitglieder des Werkstattrates von ihren ArbeitskollegInnen gleich, geheim und unmittelbar gewählt. Die Anzahl dieser Vertreter liegt zwischen drei und fünf und richtet sich nach der Anzahl aller Beschäftigten in einer Werkstatt. Jedem Vertreter wird eine unabhängige Vertrauensperson (GruppenleiterIn, SportkoordinatorIn o.ä.) zur Seite gestellt. Für die regelmäßigen Sitzungen und alle weiteren Aufgaben des Werkstattrates werden die gewählten Mitglieder von der Arbeit freigestellt, ohne dadurch Einbußen bei der Entlohnung hinzunehmen.

Die Arbeit des Werkstattrates umfasst folgende Aufgaben:

  1. In der wöchentlichen Sprechstunde mit den MitarbeiterInnen, Anregungen, Wünsche und Beschwerden entgegenzunehmen und diese gegebenenfalls mit der Werkstattleitung oder dem Allgemeinen Sozialen Dienst zu besprechen und nach einer Lösung zu suchen.
  2. Bestimmte Maßnahmen oder Änderungsvorschläge im Sinne der MitarbeiterInnen eigenständig bei der Werkstattleitung zu beantragen ("Initiativrecht").
  3. Die besonderen arbeitsrechtlichen Regelungen und Grundsätze für die Beschäftigten der Werkstatt zu vermitteln und zu erklären, vor allem in Bezug auf Beschäftigungszeit, Erholungspausen, Teilnahme an Therapie und Weiterbildungsmaßnahmen, Urlaub, Entgeltzahlung im Krankheitsfall und an Feiertagen, Mutterschutz, Elternzeit, Persönlichkeitsschutz und Haftungsbeschränkung.
  4. Die Integration und Mitarbeit von Menschen mit jeglicher Form von Behinderung zu unterstützen.
  5. Im engen Kontakt zu den MitarbeiterInnen zu stehen und sie bei ihren Fragen und Anliegen zu beraten.
  6. Neue MitarbeiterInnen und teilweise auch BesucherInnen zu empfangen und durch die Werkstatt zu führen.
  7. An regionalen Treffen mit Werkstatträten anderer Werkstätten für behinderte Menschen teilzunehmen.

Der Werkstattrat hat das Recht zur Mitbestimmung bei Fragen der Verpflegung und bei der Gestaltung von Festen, Feiern, Dienstjubiläen und anderen Freizeitveranstaltungen

Bei grundlegenden Änderungen der Werkstattorganisation hat der Werkstattrat ein Anhörungsrecht. In diesem Fall muss die Werkstattleitung die Meinung und Haltung der Mitarbeiter anhören. Das betrifft auch Fragen zu Umbauarbeiten und der Gestaltung und Ausstattung von Sanitär- und Aufenthaltsräumen sowie bei jeglichen Veränderungen und  Einschränkungen innerhalb der Werkstatt

Ein aktives Mitwirkungsrecht besteht bei der Gestaltung der Arbeit in der Werkstatt, z. B. in Bezug auf die Ordnung im Arbeitsbereich und das Verhalten der Beschäftigten, den Werkstattlohn sowie bei Fragen zum Gesundheitsschutz und der Sicherheit und Unfallverhütung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften. Darüber hinaus betrifft dieses Recht auch die persönliche Entwicklung von Mitarbeitern sowie gemeinsamen Unternehmungen und sozialen Aktivitäten.

Falls Regelungen, die dem Schutz der MitarbeiterInnen dienen, nicht eingehalten werden, hat der Werkstattrat ein Kontrollrecht, diese Verstöße der Werkstattleitung zu melden und eine Lösung einzufordern.

Als Mittler zwischen Werkstattleitung und MitarbeiterInnen hat der Werkstattrat ein Informationsrecht. Dadurch kann der Werkstattrat die Werkstattleitung verpflichten, ihn über die Produktion und Dienstleistungsangebote sowie über die Investitionen und die wirtschaftliche Lage der Werkstatt zu informieren. Dieses Informationsrecht betrifft auch die Arbeit des Sicherheitsausschusses, das heißt die jährliche Überprüfung der Elektrogeräte und der Hygienevorschriften sowie die Einstellung neuer Beschäftigter (auch in Freiwilligendiensten BFD / FSJ) und GruppenleiterInnen.



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